FORTBILDUNGEN

FORTBILDUNGEN

Unsere Fortbildungen und Workshops

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der aktuellen Regelungen und Verfügungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus kurz- und mittelfristig zu terminlichen Änderungen kommen kann.

Sofern Termine verschoben sind, ist dies vermerkt. Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne unter 040 – 3980 6740 oder unter lotsenhaus@hamburg-leuchtfeuer.de bei uns melden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

2023

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Ärztin, Traumatherapeutin, Entwicklerin B2B-Methode, Autorin

In Kooperation mit der Beratungsstelle KOMPAß (Trockendock e.V.)

 

Montag, 23. Januar 2023, 10 – 17 Uhr

BODY 2 BRAIN CCM® Level 1

Dienstag, 24. Januar 2023, 10 – 13 Uhr

BODY 2 BRAIN CCM® Supervision 

Dr. med. Claudia Croos-Müller ist Neurologin, Nervenärztin und Psychotherapeutin. Frau Croos-Müller ist weitergebildet zur zertifizierten EMDR-Therapeutin (EMDRIA), zur Balint-Gruppenleiterin (BLÄK) und zur Traumatherapeutin (PITT). Sie ist Therapeutin für Konzentrative Bewegungstherapie (KBT), entwickelte die Body2Brain ccm Methode und ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen.

“Bei Ärger, Stress und jeder Art von emotionalem Durchhänger lässt sich die Psyche am einfachsten über den Körper beeinflussen.” C. Croos-Müller

Die Body2Brain Methode wurde von der Neurologin und Körperpsychotherapeutin Dr. med. Claudia Croos-Müller entwickelt. Sie beruht auf den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen der wechselseitigen Beeinflussung von Körper und Gefühlen: Embodiment.

Einfache Körperinterventionen werden von den meisten Klient*innen oder Hilfesuchenden sehr gut angenommen und haben eine stützende Funktion. Bei der Body2Brain Methode wird mit zahlreichen körperorientierten Elementen die Autonomie gestärkt. Der Vorteil dieser Methode: Sie ist leicht umzusetzen, unauffällig und somit alltagstauglich und auch bei Sprachbarrieren anwendbar.

Level 1 widmet sich der gezielten Anwendung von Body2Brain Übungen bei verschiedenen Störungen, Symptomen, Krankheitsbildern. Der Fokus liegt auf den Themen Affekt und Stabilisierung, Körpergedächtnis und dem Störungsbild Angst. Level 1 ist auch als Element der Selbstfürsorge konzipiert.

Arbeitsweise: Theoretische Inputs, Anwendung und Anleitung anhand von Praxisbeispielen der Teilnehmer*innen, Übung in Klein- und Großgruppen.

Die Bereitschaft zur aktiven Embodiment-Mitarbeit wird vorausgesetzt.

Ausführliche Informationen zu den Zielgruppen und der Zertifizierung der Ausbildung in der BODY 2 BRAIN CCM® Methode finden Sie hier:

Dr. med. Croos-Mueller – Trainings, Coachings, Konfliktraining, sicheres Auftreten, Ärztin für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychotherapie, Körpersprache, Selbstpräsentation, Selbstbewusstsein, Bewerbungsgespräche

Start:

BODY 2 BRAIN CCM® Level 1

Montag, 23. Januar 2023, 10.00 – 17.00 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

» Zum Anmeldeformular

BODY 2 BRAIN CCM® Supervision 

Start:

Dienstag, 24. Januar 2023, 10-13 Uhr

Kosten, 60 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

» Zum Anmeldeformular

www.croos-mueller.de

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Ärztin, Traumatherapeutin, Entwicklerin B2B-Methode, Autorin

Mittwoch, 25. Januar 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Body 2 Brain in der Trauer

Affektregulierung und Affektstabilisierung durch einfache Körpercodes

Dr. med. Claudia Croos Müller, Fachärztin für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychotherapie in eigener Praxis, Europa zertifizierte EMDR-Therapeutin und ehem. Chefärztin am RoMed Klinikum Rosenheim.

„Kopf hoch“ – eine Redewendung, um zu ermutigen oder zu trösten. Tatsächlich können Körperhaltungen sofort eine mentale „Umstimmung“ bewirken. Bewegungen, Haltungen, Gesten können anregend oder beruhigend eingesetzt werden. Richtung, Rhythmus, Intensität sind dabei bedeutsam. Body 2 Brain Körpercodes können zur Selbstregulation, zur unmittelbaren körperlichen und seelischen Beruhigung oder Aktivierung genutzt werden. Der Vorteil dieser Methode: Sie ist leicht umzusetzen, unauffällig und somit alltagstauglich und auch bei Sprachbarrieren anwendbar.

Die Body 2 Brain Methode beachtet Körpersignale und gibt kleine Körperimpulse, um Menschen zu Selbstwirksamkeit zu befähigen, darüber hinaus stärkt es die beratend Tätigen in ihrer eigenen Selbstfürsorge. Die Übungen beruhen auf dem wissenschaftlich erwiesenen Embodiment, der Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche.

Die Teilnehmer*innen erfahren – auch anhand von eingebrachten Praxisbeispielen –Körperübungen der Body2Brain® Methode und ihre Anwendung mit dem besonderen Schwerpunkt Abschied nehmen und Trauer und den damit verbundenen belastenden Gefühlen, aber auch als ressourcenorientierte Burnoutprophylaxe.

Frau Dr. med. Claudia Croos-Müller hat die Body2Brain ccm® Methode entwickelt und ist Autorin zahlreicher Bücher zum Thema. Ausführliche Informationen zur Referentin und zu ihren Büchern finden Sie unter WWW.CROOS-MUELLER.DE

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur aktiven Embodiment-Mitarbeit.

Start:

Mittwoch, 25. Januar 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

» Zum Anmeldeformular

Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung – Grundstufe

Starttermin

  • Montag, 6. Februar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
  • Dienstag, 7. Februar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Die Qualifizierung befähigt Sie in 6 Modulen zur Begleitung Erwachsener mit nicht-erschwerten Trauerprozessen und zur Co-Leitung von Gruppenangeboten. Sie richtet sich in erster Linie an psychosoziale Berufsgruppen sowie an ehrenamtlich Begleitende und Beratende. Die Qualifizierung umfasst 120 Unterrichtsstunden und vermittelt neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung in Einzelsettings auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden.

Die Grundstufe ist vom Bundesverband Trauerbegleitung e. V. anerkannt und kann durch die Teilnahme an der Aufbaustufe zur „großen Basisqualifikation“, die durch den BVT e. V. zertifiziert ist, erweitert werden.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Zielgruppe: psychosoziale Berufsgruppen sowie ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Start
Modul 1:

Montag, 6. Februar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 7. Februar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Weitere Termine

Modul 2:

Montag, 27. März 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 28. März 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 3:

Montag, 8. Mai 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 9. Mai 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 4:

Montag, 26. Juni 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 27. Juni 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 5:

Montag, 28. August 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 29. August 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 6:

Montag, 9. Oktober 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 10. Oktober 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Anmeldeschluss:  1. November 2022

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 1.500 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

» Zum Anmeldeformular

Peggy Steinhauser

Peggy Steinhauser

Leiterin Lotsenhaus

Mittwoch, 15. Februar 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

ACHTUNG: Dieser Workshop findet digital statt.

Einführung in die Trauerbegleitung

Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Trauer kann uns in allen denkbaren Lebenssituationen begegnen. Nicht erst der Tod eines geliebten Menschen, sondern auch Trennungen, Arbeits- oder Heimatverlust, der Verlust der eigenen Gesundheit oder andere Lebensveränderungen können Trauerreaktionen hervorrufen. So vielfältig wie Menschen sind, so unterschiedlich ist zuweilen auch ihr Trauererleben und ihr Umgang mit Verlusten.

Der Workshop bietet einen Einblick in das Verständnis von Trauerprozessen. Anhand persönlicher Erfahrungen der Teilnehmer*innen und anhand von Praxisbeispielen werden Trauerreaktionen und Strategien reflektiert. Darüber hinaus werden aktuelle Trauermodelle vermittelt und Möglichkeiten für die Begleitung trauernder Menschen aufgezeigt.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für die Themen Trauer und Trauerbegleitung interessieren und bereit sind, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zum Workshop beizutragen.

Der Workshop ist nicht zur Aufarbeitung eigener akuter Trauer geeignet!

Start:

Mittwoch, 15. Februar 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

ACHTUNG: Dieser Workshop findet digital statt.

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

» Zum Anmeldeformular

Samira Schüller

Samira Schüller

staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin (Zertifikat BVT), Abschluss Beziehungsorientierte Erlebnispädagogik für Mensch und Tier, Traumapädagogin

Donnerstag, 27. April 2023, 10.00-17.30 Uhr

Papa hinter der Mauer
Trauer nach Suizid bei Kindern und Jugendlichen kompetent begleiten

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 9000 Menschen durch Suizid. Von einem Suizid sind etwa sechs Menschen – Angehörige, Freund*innen, Bekannte – direkt betroffen, die oftmals kaum wissen, wie sie weiterleben können. Die Fortbildung nimmt betroffene Kinder und Jugendliche in den Blick. Wie können Kinder altersgerecht informiert werden? Wie kann altersgerechte Kommunikation, Stabilisierung und Erinnerungsarbeit gelingen? Elemente der Kommunikation, der Trauerbegleitung und der Traumapädagogik ergänzen einander zu einem praxiserprobten Handlungs – und Methodenkoffer, der Sie gestärkt in die Praxis begleiten wird.

Inhalt

  • Einführung ins Thema
  • Suizid – Zahlen, Daten, Fakten
  • Trauer nach Suizid: wie sage ich es den Kindern? altersgerechte Kommunikation
  • ein Verlust wie jeder andere? Was in der Suizidtrauer entscheidend anders ist
  • Papa hinter der Mauer – Kinder und psychische Krisen Zugehöriger
  • was jetzt? Umgang mit starken Gefühlen
  • was hält wenn nichts mehr hält? Stabilisierung und Anker
  • Suizidalität und Suizidprävention in der Begleitung – Möglichkeiten und Grenzen
  • Angebote der Erinnerungsarbeit altersgerecht wählen
  • die Erwachsenen im Umfeld – Trauer nach Suizid im System
  • Theorie, Methodenkompetenzen, Reflexion und Austausch
 

Zielgruppe: Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, begonnene oder abgeschlossene Grundqualifikation Trauerbegleitung (BVT)

Start: 

Donnerstag, 27. April 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Peggy Steinhauser

Peggy Steinhauser

Leiterin Lotsenhaus

Mittwoch, 20. September 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Einführung in die Trauerbegleitung

Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Trauer kann uns in allen denkbaren Lebenssituationen begegnen. Nicht erst der Tod eines geliebten Menschen, sondern auch Trennungen, Arbeits- oder Heimatverlust, der Verlust der eigenen Gesundheit oder andere Lebensveränderungen können Trauerreaktionen hervorrufen. So vielfältig wie Menschen sind, so unterschiedlich ist zuweilen auch ihr Trauererleben und ihr Umgang mit Verlusten.

Der Workshop bietet einen Einblick in das Verständnis von Trauerprozessen. Anhand persönlicher Erfahrungen der Teilnehmer*innen und anhand von Praxisbeispielen werden Trauerreaktionen und Strategien reflektiert. Darüber hinaus werden aktuelle Trauermodelle vermittelt und Möglichkeiten für die Begleitung trauernder Menschen aufgezeigt.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für die Themen Trauer und Trauerbegleitung interessieren und bereit sind, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zum Workshop beizutragen.

Der Workshop ist nicht zur Aufarbeitung eigener akuter Trauer geeignet!

Start:

Mittwoch, 20. September 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung – Grundstufe

Starttermin

  • Donnerstag, 28. September 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
  • Freitag, 29. September 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Die Qualifizierung befähigt Sie in 6 Modulen zur Begleitung Erwachsener mit nicht-erschwerten Trauerprozessen und zur Co-Leitung von Gruppenangeboten. Sie richtet sich in erster Linie an psychosoziale Berufsgruppen sowie an ehrenamtlich Begleitende und Beratende. Die Qualifizierung umfasst 120 Unterrichtsstunden und vermittelt neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung in Einzelsettings auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden.

Die Grundstufe ist vom Bundesverband Trauerbegleitung e. V. anerkannt und kann durch die Teilnahme an der Aufbaustufe zur „großen Basisqualifikation“, die durch den BVT e. V. zertifiziert ist, erweitert werden.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Zielgruppe: psychosoziale Berufsgruppen sowie ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Start

Modul 1: Donnerstag, 28. September 2023, 10.00 – 18.00Uhr
Freitag, 29. September 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Weitere Termine 

Modul 2: Donnerstag, 09. November 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 10. November 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 3: Donnerstag, 11. Januar 2024, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 12. Januar 2024, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 4: Donnerstag, 29. Februar 2024, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 01. März 2024, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 5: Donnerstag, 25. April 2024, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 26. April 2024, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 6: Donnerstag, 30. Mai 2024, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 31. Mai 2024, 10.00 – 18.00 Uhr

Anmeldeschluss: 30. Juni 2023

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 1.750 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Samira Schüller

Samira Schüller

staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin (Zertifikat BVT), Abschluss Beziehungsorientierte Erlebnispädagogik für Mensch und Tier, Traumapädagogin

Donnerstag, 12. Oktober 2023, 10.00-17.30 Uhr

Von Pfützenspringen, Wutvulkanen und Kindertrauer

Ressourcenorientierung und Stabilisierung als Methode und Haltung in der Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher

Kinder und Jugendliche in der Trauerbegleitung haben andere Bedürfnisse als erwachsene Trauernde. Lebendigkeit und Abwechslung, vielfältige Ansprache spielen eine wichtige Rolle. Erfahrungsräume eröffnen,
alternative Beziehungserlebnisse ermöglichen, Zugang zu Ressourcen schaffen, Selbstwirksamkeit erlebbar machen, … Ressourcenorientierung und Stabilisierung sind die Basis, auf der Trauerbegleitung junger
Menschen stattfindet, um nachhaltig stärkend zu wirken.
Die Fortbildung gibt Einblick in theoretische Grundlagen stabilisierender Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Schwerpunkt ist das Ziel, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, eigene Gefühle zu erkennen, zu benennen und Umgang mit ihnen zu finden, Ideen der altersgerechten Erinnerungsarbeit und vielfältige kreative Methoden der stabilisierenden und ressourcenorientierten Begleitung trauernder Kinderund Jugendlicher kennen zu lernen.

Inhalt

  • Einführung ins Thema: kurze Auffrischung entwicklungspsychologischer Hintergründe
  • Ressourcenorientierung und Resilienzstärkung – warum? Zu traumapädagogischen Hintergründen
  • Definition Stabilisierung nach Hantke und Görges (Traumapädagogik)
  • die lieben Sieben – Stabilisierung konkret
  • go with the flow – dem Kind in Fragen und Themen folgen
  • Gefühle erkennen, benennen und regulieren unterstützen
  • Abgleiten in traumaassoziierte Zustände erkennen und stoppen
  • Spannungskurve, Regulation, Reorientierung und Anker
  • Angebote der Erinnerungsarbeit altersgerecht wählen – Methoden
  • Die Pädagogik des guten Grundes – Auffälligkeiten machen Sinn
  • Kein Kind steht alleine – Trauer im Familiensystem, was gilt es zu bedenken
  • Theorie, Methodenkompetenzen, Reflexion und Austausch

Zielgruppe: Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, abgeschlossene Grundqualifikation BVT

Start: 

Donnerstag, 12. Oktober 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Roland Kachler

Roland Kachler

Dipl.-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut

Donnerstag, 02. November 2023 und Freitag, 03. November 2023, jeweils von 10.00 – 17.30 Uhr

Hypnosystemische traumafundierte Trauerbegleitung – Ein neuer Ansatz in der Trauerarbeit

Dipl.-Psych. Roland Kachler, Psychologischer Psychotherapeut

Die Arbeit mit Trauernden ist immer noch von der Vorstellung des „Loslassens“ geprägt. Bei schweren, insbesondere traumatisierenden Verlusten fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. Hier wird eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet und einen beziehungsorientierten Ansatz eröffnet und die traumatisierende Verluste besonders berücksichtig. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine innere Beziehung zum Verstorbenen leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin bei den Trauernden präsent. Deshalb werden Trauernde unterstützt, einen sicheren und heilsamen Ort für den Verstorbenen, der seinerseits oft als traumatisiert erlebt wird, zu finden. An diesem heilsamen Ort wird der Ego-State des Verstorbenen geheilt und über diesen Ort kann dann eine weitergehende innere Beziehung zu ihm gelebt werden. Diese Trauerarbeit wirkt heilend für die traumatisierten Trauernden.

Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauer- und Beziehungsarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit Übungen wird das Vorgehen gelernt.

Zur Vorbereitung ist zu empfehlen:

Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2019, 5. Aufl.

Kachler, R.: Traumatische Verluste: Hypnosystemische Beratung und Therapie von traumatisierten Trauernden. Heidelberg, 2021.

Kachler, R.: Kinder im Verlustschmerz begleiten. Hypnosystemische, traumafundierte Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Stuttgart, 2021.

Start:

Donnerstag, 02. November 2023 und Freitag, 03. November 2023, jeweils von 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 320 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung (Aufbaustufe zur großen Basisqualifikation gemäß BVT e.V.)

Starttermin:

  • Mittwoch, 22. November 2023, 10.00-18.00 Uhr
  • Donnerstag, 23. November 2023, 10.00-18.00 Uhr
  • Freitag, 24. November 2023, 10.00-14.00 Uhr

Die Aufbaustufe zur Qualifizierung in Trauerbegleitung erweitert und vertieft das in der Grundstufe erworbene Basiswissen zur Beratung und Begleitung trauernder Erwachsener.
Die Qualifizierung hat ihren Schwerpunkt in der kontextbezogenen Trauerbegleitung und der damit verbundenen kontinuierlichen Einbeziehung des familiären, freundschaftlichen, beruflichen und lebensgeschichtlichen Kontextes der Ratsuchenden.
Die Aufbaustufe umfasst 165 Unterrichtsstunden und richtet sich an ehemalige Teilnehmende der Grundstufe oder vergleichbarer Qualifizierungskurse des Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhauses.
Neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung erschwerter Trauerprozesse in Einzel- und Gruppensettings wird auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden vermittelt. Es werden gezielt Elemente der systemischen Beratung und Familientherapie einbezogen.
Die Referentinnen verfügen neben einer langjährigen Erfahrung in der Trauerbegleitung über verschiedene beraterische und therapeutische Qualifikationen.

Die Aufbaustufe ist in Zusammenhang mit der Grundstufe als „große Basisqualifikation“ durch den Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) e. V. zertifiziert.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Start
Mittwoch, 22. November 2023, 10.00-18.00 Uhr
Donnerstag, 23. November 2023, 10.00-18.00 Uhr
Freitag, 24. November 2023, 10.00-14.00 Uhr

Weitere Termine 2024
Modul 2: Donnerstag, 25. und Freitag, 26. Januar 2024, jeweils 10.00-18.00Uhr
Modul 3: Donnerstag,11. und Freitag, 12. April 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Modul 4: Donnerstag, 13. und Freitag, 14. Juni 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Modul 5: Donnerstag, 11. und Freitag, 12. Juli 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Modul 6: Donnerstag, 12. und Freitag, 13. September 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Modul 7: Mittwoch, 06. und Donnerstag, 07. November 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Freitag, 08. November 2024, 10.00-14.00 Uhr

Anmeldeschluss: 31.08.2023

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 2.750 Euro, inklusive 5 Einzelsupervisionen

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ARCHIV

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Ärztin, Traumatherapeutin, Entwicklerin B2B-Methode, Autorin

In Kooperation mit der Beratungsstelle KOMPAß (Trockendock e.V.)

 

Montag, 14. November 2022, 10 – 17 Uhr

BODY 2 BRAIN CCM® Basic

Dienstag, 15. November 2022, 10 – 13 Uhr

BODY 2 BRAIN CCM® Supervision 

Dr. med. Claudia Croos-Müller ist Neurologin, Nervenärztin und Psychotherapeutin. Frau Croos-Müller ist weitergebildet zur zertifizierten EMDR-Therapeutin (EMDRIA), zur Balint-Gruppenleiterin (BLÄK) und zur Traumatherapeutin (PITT). Sie ist Therapeutin für Konzentrative Bewegungstherapie (KBT), entwickelte die Body2Brain ccm Methode und ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen.

“Bei Ärger, Stress und jeder Art von emotionalem Durchhänger lässt sich die Psyche am einfachsten über den Körper beeinflussen.” C. Croos-Müller

Die Body2Brain Methode wurde von der Neurologin und Körperpsychotherapeutin Dr. med. Claudia Croos-Müller entwickelt. Sie beruht auf den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen der wechselseitigen Beeinflussung von Körper und Gefühlen: Embodiment.

Einfache Körperinterventionen werden von den meisten Klient*innen oder Hilfesuchenden sehr gut angenommen und haben eine stützende Funktion. Bei der Body2Brain Methode wird mit zahlreichen körperorientierten Elementen die Autonomie gestärkt. Der Vorteil dieser Methode: Sie ist leicht umzusetzen, unauffällig und somit alltagstauglich und auch bei Sprachbarrieren anwendbar.

Beim Basic Workshop werden die Grundlagen der Methode vermittelt und die praktische Umsetzung erprobt.

Inhalte

  • Grundhaltungen zu Embodiment in der Neurowissenschaft und Philosophie
  • Geschichte und Personen zur Einheit von Körper, Gehirn und Psyche
  • Konkrete Körperübungen, um Emotionen und Verhalten positiv zu beeinflussen
  • Grundlegende Zusammenhänge zwischen Körper und Gehirn
  • Umsetzung von Body2Brain in psychosozialen Arbeitsfeldern

Arbeitsweise: theoretische Inputs, Anwendung und Anleitung anhand von Fallbeispielen; Übungen/Implementierung in Groß- und Kleingruppe.

Die Bereitschaft zur aktiven Embodiment-Mitarbeit wird vorausgesetzt.

Ausführliche Informationen zu den Zielgruppen und der Zertifizierung der Ausbildung in der BODY 2 BRAIN CCM® Methode finden Sie hier:

Dr. med. Croos-Mueller – Trainings, Coachings, Konfliktraining, sicheres Auftreten, Ärztin für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychotherapie, Körpersprache, Selbstpräsentation, Selbstbewusstsein, Bewerbungsgespräche

Start:

BODY 2 BRAIN CCM® Basic

Montag, 14. November 2022, 10.00 – 17.00 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

DIE FORTBILDUNG IST AUSGEBUCHT. Nutzen Sie bitte das Anmeldeformular, um sich auf die Warteliste setzen zu lassen.

» Zum Anmeldeformular

BODY 2 BRAIN CCM® Supervision (8 UE)

Start:

Dienstag, 15.November 2022, 10-13 Uhr

Kosten, 60 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

» Zum Anmeldeformular

Auf Body 2 Brain CCM Basic kann mit Level 1 und Level 2 aufgebaut werden.

www.croos-mueller.de

Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung (Aufbaustufe zur großen Basisqualifikation gemäß BVT e.V.)

Starttermin:

  • Donnerstag, 10. November 2022, 10.00-18.00 Uhr
  • Freitag, 11. November 2022, 10.00-18.00 Uhr
  • Samstag, 12. November 2022, 10.00-14.00 Uhr

Die Aufbaustufe zur Qualifizierung in Trauerbegleitung erweitert und vertieft das in der Grundstufe erworbene Basiswissen zur Beratung und Begleitung trauernder Erwachsener.
Die Qualifizierung hat ihren Schwerpunkt in der kontextbezogenen Trauerbegleitung und der damit verbundenen kontinuierlichen Einbeziehung des familiären, freundschaftlichen, beruflichen und lebensgeschichtlichen Kontextes der Ratsuchenden.
Die Aufbaustufe umfasst 165 Unterrichtsstunden und richtet sich an ehemalige Teilnehmende der Grundstufe oder vergleichbarer Qualifizierungskurse des Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhauses.
Neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung erschwerter Trauerprozesse in Einzel- und Gruppensettings wird auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden vermittelt. Es werden gezielt Elemente der systemischen Beratung und Familientherapie einbezogen.
Die Referentinnen verfügen neben einer langjährigen Erfahrung in der Trauerbegleitung über verschiedene beraterische und therapeutische Qualifikationen.

Die Aufbaustufe ist in Zusammenhang mit der Grundstufe als „große Basisqualifikation“ durch den Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) e. V. zertifiziert.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Start
Donnerstag, 10. November 2022, 10.00-18.00 Uhr
Freitag, 11. November 2022, 10.00-18.00 Uhr
Samstag, 12. November 2022, 10.00-14.00 Uhr

Weitere Termine 2023

Modul 2:

Donnerstag, 12. und Freitag, 13. Januar 2023, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 3:

Donnerstag, 23. und Freitag, 24. Februar 2023, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 4:

Donnerstag, 20. und Freitag, 21. April 2023, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 5:

Donnerstag, 8. und Freitag, 9. Juni 2023, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 6:

Donnerstag, 6. und Freitag, 7. Juli 2023, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 7:

Donnerstag, 14. und Freitag, 15. September 2023, jeweils 10.00-18.00 Uhr,

Samstag, 16. September 2023, 10.00-14.00 Uhr

    •  

Anmeldeschluss: 31.08.2022

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 2.500 Euro, inklusive 5 Einzelsupervisionen

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

» Zum Anmeldeformular

Samira Schüller

Samira Schüller

staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin (Zertifikat BVT), Abschluss Beziehungsorientierte Erlebnispädagogik für Mensch und Tier, Traumapädagogin

Donnerstag, 27. Oktober 2022, 10.00-18.00 Uhr

Vom Pfützenspringen und Wutvulkanen

Resourcenorientierung  und Stabilisierung in der Begleitung trauernder Kinder

Samira Schüller, staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin (Zertifikat BVT), Abschluss Beziehungsorientierte Erlebnispädagogik für Mensch und Tier, Traumapädagogin

Kinder und Jugendliche in der Trauerbegleitung haben andere Bedürfnisse als erwachsene Trauernde. Lebendigkeit und Abwechslung, vielfältige Ansprache spielen eine wichtige Rolle. Erfahrungsräume eröffnen, alternative Beziehungserlebnisse ermöglichen, Zugang zu Ressourcen schaffen, Selbstwirksamkeit erlebbar machen, … Ressourcenorientierung und Stabilisierung sind die Basis, auf der Trauerbegleitung junger Menschen stattfindet, um nachhaltig stärkend zu wirken.

Die Fortbildung gibt Einblick in theoretische Grundlagen stabilisierender Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Schwerpunkt ist das Ziel, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, eigene Gefühle zu erkennen, zu benennen und Umgang mit ihnen zu finden, Ideen der altersgerechten Erinnerungsarbeit und vielfältige kreative Methoden der stabilisierenden und ressourcenorientierten Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher kennen zu lernen.

Inhalt

  • Einführung ins Thema: kurze Auffrischung entwicklungspsychologischer Hintergründe
  • Ressourcenorientierung und Resilienzstärkung – warum? Zu traumapädagogischen Hintergründen
  • Definition Stabilisierung nach Hantke und Görges (Traumapädagogik)
  • die lieben Sieben – Stabilisierung konkret
  • go with the flow – dem Kind in Fragen und Themen folgen
  • Gefühle erkennen, benennen und regulieren unterstützen
  • Abgleiten in traumaassoziierte Zustände erkennen und stoppen
  • Spannungskurve, Regulation, Reorientierung und Anker
  • Angebote der Erinnerungsarbeit altersgerecht wählen – Methoden
  • Die Pädagogik des guten Grundes – Auffälligkeiten machen Sinn
  • Kein Kind steht alleine – Trauer im Familiensystem, was gilt es zu bedenken
  • Theorie, Methodenkompetenzen, Reflexion und Austausch

Zielgruppe: Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, abgeschlossene Grundqualifikation BVT

Start: 

Donnerstag, 27. Oktober 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Ayse Bosse

Ayse Bosse

Trauerbegleiterin und Autorin

Mittwoch, 1. Juni 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

ACHTUNG: verschoben auf den 25.10.2022

Einfach so weg – kreative Trauerarbeit mit Jugendlichen

Ayse Bosse, Trauerbegleiterin und Autorin

Dieser Workshop richtet sich an alle, die Jugendliche in ihrer Trauer beruflich oder privat begleiten und gibt Einblicke in die Trauerarbeit mit dieser ganz besonderen – und oft zu kurz kommenden -Altersgruppe.

Die Arbeit mit Teenagern ist eine ganz besondere. Sie bedarf einer guten Mischung aus Nähe herstellen, aber auch Raum und Distanz geben. Das ist oft gar nicht so einfach. Ayse Bosse wird vom Frust und den kleinen Wundern in ihrer Arbeit mit Jugendlichen berichten. Kreativität, Musik und Geschichten werden an diesem Tag eine wichtige Rolle spielen.

 

Start: 

Mittwoch, 1. Juni 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

ACHTUNG: verschoben auf den Dienstag, 25.10.2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

Die Fortbildung ist ausgebucht. Nutzen Sie bitte das Anmeldeformular, um sich auf die Warteliste setzen zu lassen.

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Petra Rechenberg-Winter

Petra Rechenberg-Winter

Psychotherapeutin

Dienstag, 20. September 2022, 10.00-18.00 Uhr

Schreiben, wenn die Worte fehlen

Petra Rechenberg-Winter, Psychotherapeutin, systemische Supervisorin, Poesietherapeutin, www.hisw.de

Bedeutsame Erfahrungen finden oftmals in persönlichen Tiefen statt, in die unsere Worte nicht hineinreichen und die dennoch nach ihrem Ausdruck suchen.

Das kreative-biografische Schreiben bietet genau dafür vielfältige Möglichkeiten, die wir an diesem Tag kennenlernen und miteinander erproben.

Neben Impulsreferat und Praxisbeispielen experimentieren wir mit unterschiedlichen methodischen Schreibzugängen und reflektieren diese im Hinblick auf praktische Umsetzung in Ihre jeweiligen Tätigkeitsfelder.

Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.

Zielgruppe: Trauerbegleitende und Beratende (max. 18 Teilnehmende)

Start: 

Dienstag, 20. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Peggy Steinhauser

Peggy Steinhauser

Leiterin Lotsenhaus

Mittwoch, 14. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Einführung in die Trauerbegleitung

Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Trauer kann uns in allen denkbaren Lebenssituationen begegnen. Nicht erst der Tod eines geliebten Menschen, sondern auch Trennungen, Arbeits- oder Heimatverlust, der Verlust der eigenen Gesundheit oder andere Lebensveränderungen können Trauerreaktionen hervorrufen. So vielfältig wie Menschen sind, so unterschiedlich ist zuweilen auch ihr Trauererleben und ihr Umgang mit Verlusten.

Der Workshop bietet einen Einblick in das Verständnis von Trauerprozessen. Anhand persönlicher Erfahrungen der Teilnehmer*innen und anhand von Praxisbeispielen werden Trauerreaktionen und Strategien reflektiert. Darüber hinaus werden aktuelle Trauermodelle vermittelt und Möglichkeiten für die Begleitung trauernder Menschen aufgezeigt.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für die Themen Trauer und Trauerbegleitung interessieren und bereit sind, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zum Workshop beizutragen.

Der Workshop ist nicht zur Aufarbeitung eigener akuter Trauer geeignet!

Start:

Mittwoch, 14. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung – Grundstufe

Starttermin

  • Donnerstag, 8. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
  • Freitag, 9. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Die Qualifizierung befähigt Sie in 6 Modulen zur Begleitung Erwachsener mit nicht-erschwerten Trauerprozessen und zur Co-Leitung von Gruppenangeboten. Sie richtet sich in erster Linie an psychosoziale Berufsgruppen sowie an ehrenamtlich Begleitende und Beratende. Die Qualifizierung umfasst 120 Unterrichtsstunden und vermittelt neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung in Einzelsettings auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden.

Die Grundstufe ist vom Bundesverband Trauerbegleitung e. V. anerkannt und kann durch die Teilnahme an der Aufbaustufe zur „großen Basisqualifikation“, die durch den BVT e. V. zertifiziert ist, erweitert werden.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Zielgruppe: psychosoziale Berufsgruppen sowie ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Start
Modul 1:

Donnerstag, 8. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 9. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Weitere Termine

Modul 2:

Donnerstag, 3. November 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Freitag, 4. November 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 3:

Donnerstag, 8. Dezember 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 9. Dezember 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 4:

Donnerstag, 19. Januar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 20. Januar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 5:

Donnerstag, 23. März 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 24. März 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 6:

Donnerstag, 4. Mai 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 5. Mai 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Anmeldeschluss:  30. Juni 2022

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 1.500 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Anna Rapacz & Peggy Steinhauser

Anna Rapacz & Peggy Steinhauser

Trauerbegleiterin / Leiterin im Lotsenhaus

Fällt aus!

Donnerstag, 19. Mai 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Das Systembrett – neue Blickwinkel in der Trauerbegleitung

Anna Rapacz und Peggy Steinhauser, Trauerbegleiterinnen im Lotsenhaus

Wenn Trauernde eine Begleitung wünschen, befinden sie sich in einer schwierigen Lebensphase, die sie selbst nicht selten als ausweglos und festgefahren erleben.

Der Einsatz vom Systembrett in der Begleitung kann zu mehr Klarheit führen, Dynamiken im Beziehungssystem der/s Trauernden sichtbar machen und umfasst dabei die emotionale Dimension des Trauerprozesses.

Für die Trauernden entsteht mitunter ein AHA-Effekt, in dem unerwartet ein Perspektivwechsel gelingt. Dieser Erkenntnisgewinn vollzieht sich auf eine intensive, spielerische und haptische Art und Weise.

In unserem Workshop wird die Theorie mit der Praxis vereint. Die Umsetzung und das Ausprobieren des Systembretts stehen dabei im Vordergrund. Wichtig ist, dass beide Seiten – die Begleitende und die Erzählende – erfahren und erfühlt werden. So lässt sich der Transfer in die Begleitungspraxis leichter durchführen.

 

Zielgruppe: Begleiter*innen mit großer Basisqualifikation

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Der Workshop fällt leider aus. Er wird 2023 erneut angeboten.

Peggy Steinhauser

Peggy Steinhauser

Leiterin Lotsenhaus

Mittwoch, 27. April 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Einführung in die Trauerbegleitung

Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Trauer kann uns in allen denkbaren Lebenssituationen begegnen. Nicht erst der Tod eines geliebten Menschen, sondern auch Trennungen, Arbeits- oder Heimatverlust, der Verlust der eigenen Gesundheit oder andere Lebensveränderungen können Trauerreaktionen hervorrufen. So vielfältig wie Menschen sind, so unterschiedlich ist zuweilen auch ihr Trauererleben und ihr Umgang mit Verlusten.

Der Workshop bietet einen Einblick in das Verständnis von Trauerprozessen. Anhand persönlicher Erfahrungen der Teilnehmer*innen und anhand von Praxisbeispielen werden Trauerreaktionen und Strategien reflektiert. Darüber hinaus werden aktuelle Trauermodelle vermittelt und Möglichkeiten für die Begleitung trauernder Menschen aufgezeigt.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für die Themen Trauer und Trauerbegleitung interessieren und bereit sind, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zum Workshop beizutragen.

Der Workshop ist nicht zur Aufarbeitung eigener akuter Trauer geeignet!

Start:

Mittwoch, 27. April 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Prof. Dr. med. Luise Reddemann

Nervenärztin, Psychoanalytikerin und Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin

Mittwoch, 30. März 2022, 10.00 – 18.00 Uhr (digitaler Workshop)

„Welt ade“ Vom Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit

Prof. Dr. med. Luise Reddemann, Nervenärztin, Psychoanalytikerin und Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin.

Den meisten Menschen fällt es heutzutage schwer, die Tatsache der Vergänglichkeit anzunehmen. Es ist uns kollektiv relativ „erfolgreich“ gelungen, uns mit dieser Tatsache einfach nicht zu befassen. Corona hat das Bewusstsein dafür allerdings dann noch mehr geweckt, wenngleich es so aussieht, als ginge es auch hier wieder nur ums Kämpfen statt ums Akzeptieren.

Im Workshop können einerseits Ängste thematisiert, aber auch über einen akzeptierenderen Umgang nachgedacht werden. Es erscheint sinnvoll, sich mit Texten zu befassen wie z.B. „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden (Psalm 90,12)“. J.S. Bach hat diesen Text in der wunderbaren Kantate“ Gottes Zeit, ist die allerbeste Zeit“ verarbeitet.“

Start:

Mittwoch, 30. März 2022, 10.00 – 18.00 Uhr (digitaler Workshop)

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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Prof. Dr. Traugott Roser

Prof. Dr. Traugott Roser

evang. Pfarrer und Professor für Praktische Theologie an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster

Donnerstag, 10. März 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Sexualität in der Trauerbegleitung

Traugott Roser, evang. Pfarrer und Professor für Praktische Theologie an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster

Hospiz- und Trauerbegleiter*innen sind gewohnt, sich vermeintlich tabuisierten Themen zu stellen und in der Begleitung auch innerste und private Themen anzusprechen, bzw. mit ihnen umzugehen. Das Thema Sexualität gehört dazu, wird aber in der Literatur nur selten angesprochen. Dabei haben sowohl Schwerkranke als auch Trauernde (die Kranken selbst, Lebens- und Ehepartner, Eltern kranker Kinder oder Kinder kranker Eltern) Bedürfnisse nach Zärtlichkeit, nach Sinnlichkeit und Selbstwert als ganzer Mensch, einschließlich ihrer sexuellen Identität. Was tun, wenn die Sehnsucht bleibt? Manchmal fehlt schlicht die Sprache, um ein – mit Scham- und Schuldgefühlen belastetes – Thema anzusprechen.

Manchmal ist aber auch die Begleitperson durch das Thema im Eigenen berührt und gehemmt.
Der Workshop führt in das Thema ein und versucht durch reaktive Übungen Eigenes und Fremdes zu unterscheiden. Möglichkeiten einer Thematisierung in der Begleitung werden angesprochen, diskutiert und eingeübt.
Prof. Dr. Traugott Roser ist evang. Pfarrer und Professor für Praktische Theologie an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster. Neben Büchern zu Spiritual Care und Praxisbüchern zu Palliativer Fallbesprechung hat er auch das erste Buch zu „Sexualität in Zeiten der Trauer“ im deutschen Sprachraum veröffentlicht.

Start:

Donnerstag, 10. März 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung – Grundstufe

Starttermin

  • Montag, 14. Februar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
  • Dienstag, 15. Februar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Die Qualifizierung befähigt Sie in 6 Modulen zur Begleitung Erwachsener mit nicht-erschwerten Trauerprozessen und zur Co-Leitung von Gruppenangeboten. Sie richtet sich in erster Linie an psychosoziale Berufsgruppen sowie an ehrenamtlich Begleitende und Beratende. Die Qualifizierung umfasst 120 Unterrichtsstunden und vermittelt neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung in Einzelsettings auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden.

Die Grundstufe ist vom Bundesverband Trauerbegleitung e. V. anerkannt und kann durch die Teilnahme an der Aufbaustufe zur „großen Basisqualifikation“, die durch den BVT e. V. zertifiziert ist, erweitert werden.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Zielgruppe: psychosoziale Berufsgruppen sowie ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Start

Modul 1:

Montag, 14. Februar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 15. Februar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Weitere Termine

Modul 2:

Montag, 28. März 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 29. März 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 3:

Montag, 2. Mai 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 3. Mai 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 4:

Montag, 20. Juni 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 21. Juni 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 5:

Montag, 29. August 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 30. August 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 6:

Montag, 26. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 27. September 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Anmeldeschluss:  1. November 2021

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 1.500 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Dr. med. Claudia Croos-Müller

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Ärztin, Traumatherapeutin, Entwicklerin B2B-Methode, Autorin

Mittwoch, 19. Januar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Body 2 Brain in der Trauer

Affektregulierung und Affektstabilisierung durch einfache Körpercodes

Dr. med. Claudia Croos Müller, Fachärztin für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychotherapie in eigener Praxis, Europa zertifizierte EMDR-Therapeutin und ehem. Chefärztin am RoMed Klinikum Rosenheim.

„Kopf hoch“ – eine Redewendung, um zu ermutigen oder zu trösten. Tatsächlich können Körperhaltungen sofort eine mentale „Umstimmung“ bewirken. Bewegungen, Haltungen, Gesten können anregend oder beruhigend eingesetzt werden. Richtung, Rhythmus, Intensität sind dabei bedeutsam. Body 2 Brain Körpercodes können zur Selbstregulation, zur unmittelbaren körperlichen und seelischen Beruhigung oder Aktivierung genutzt werden. Der Vorteil dieser Methode: Sie ist leicht umzusetzen, unauffällig und somit alltagstauglich und auch bei Sprachbarrieren anwendbar.

Die Body 2 Brain Methode beachtet Körpersignale und gibt kleine Körperimpulse, um Menschen zu Selbstwirksamkeit zu befähigen, darüber hinaus stärkt es die beratend Tätigen in ihrer eigenen Selbstfürsorge. Die Übungen beruhen auf dem wissenschaftlich erwiesenen Embodiment, der Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche.

Die Teilnehmer*innen erfahren – auch anhand von eingebrachten Praxisbeispielen –Körperübungen der Body2Brain® Methode und ihre Anwendung mit dem besonderen Schwerpunkt Abschied nehmen und Trauer und den damit verbundenen belastenden Gefühlen, aber auch als ressourcenorientierte Burnoutprophylaxe.

Frau Dr. med. Claudia Croos-Müller hat die Body2Brain ccm® Methode entwickelt und ist Autorin zahlreicher Bücher zum Thema. Ausführliche Informationen zur Referentin und zu ihren Büchern finden Sie unter WWW.CROOS-MUELLER.DE

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur aktiven Embodiment-Mitarbeit.

Start:

Mittwoch, 19. Januar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

Die Fortbildung findet unter 2G-Bedingungen statt.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung (Aufbaustufe zur großen Basisqualifikation gemäß BVT e.V.)

Starttermin:

  • Donnerstag, 25. November 2021, 10.00-18.00 Uhr
  • Freitag, 26. November 2021, 10.00-18.00 Uhr
  • Samstag, 27. November 2021, 10.00-14.00 Uhr

Die Aufbaustufe zur Qualifizierung in Trauerbegleitung erweitert und vertieft das in der Grundstufe erworbene Basiswissen zur Beratung und Begleitung trauernder Erwachsener.
Die Qualifizierung hat ihren Schwerpunkt in der kontextbezogenen Trauerbegleitung und der damit verbundenen kontinuierlichen Einbeziehung des familiären, freundschaftlichen, beruflichen und lebensgeschichtlichen Kontextes der Ratsuchenden.
Die Aufbaustufe umfasst 165 Unterrichtsstunden und richtet sich an ehemalige Teilnehmende der Grundstufe oder vergleichbarer Qualifizierungskurse des Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhauses.
Neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung erschwerter Trauerprozesse in Einzel- und Gruppensettings wird auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden vermittelt. Es werden gezielt Elemente der systemischen Beratung und Familientherapie einbezogen.
Die Referentinnen verfügen neben einer langjährigen Erfahrung in der Trauerbegleitung über verschiedene beraterische und therapeutische Qualifikationen.

Die Aufbaustufe ist in Zusammenhang mit der Grundstufe als „große Basisqualifikation“ durch den Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) e. V. zertifiziert.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz, Anke Zylmann und Gastreferenten

Start

Donnerstag, 25. November 2021, 10.00-18.00 Uhr
Freitag, 26. November 2021, 10.00-18.00 Uhr
Samstag, 27. November 2021, 10.00-14.00 Uhr

Weitere Termine 2022

Modul 2:

Donnerstag, 20. und Freitag, 21. Januar 2022, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 3:

Donnerstag, 24. und Freitag, 25. März 2022, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 4:

Donnerstag, 12. und Freitag, 13. Mai 2022, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 5:

Donnerstag, 30. Juni und Freitag, 1. Juli 2022, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 6:

Donnerstag, 25. und Freitag, 26. August 2022, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Modul 7:

Donnerstag, 22. und Freitag, 23. September 2022, jeweils 10.00-18.00 Uhr,

Samstag, 24. September 2022, 10.00-14.00 Uhr

Anmeldeschluss: 31.08.2021

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 2.500 Euro, inklusive 5 Einzelsupervisionen

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Chris Paul

Chris Paul

Trauerbegleiterin, Fachautorin & Dozentin

Freitag, 12. November bis

Samstag, 13. November 2021, jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr

Erinnerung ermöglichen – Retraumatisierung verhindern:

Pendelnde Gesprächsführung für Trauernde

Chris Paul, Trauerbegleiterin, Fachautorin & Dozentin

Verschiedene Faktoren können im Todesfall eine Traumatisierung verursachen: plötzliche und mit Gewalt verbundene Tode, die überwältigende Auffindesituationen, anhaltendes Leiden der Sterbenden. Auch wenn keine klassische Traumafolgestörung entsteht, kann das überwältigende Geschehen den Trauerprozess nachhaltig beeinflussen. 

Im Seminar lernen wir Trauerprozesse und Traumafolgestörungen auseinanderzuhalten. Wir beschäftigen uns damit, wie eine Psychotraumatisierung den Trauerprozess einengen kann. Vor allem geht es darum, wie wir verantwortungsvoll und unterstützend mit den Überschneidungen umgehen können.  

Die von Chris Paul in diesem Seminar eingesetzte  „Pendelnde Gesprächsführung“ ermöglicht es, als Haltung und als Methode, Bewältigungsstrategien und Selbstwirksamkeit in den Vordergrund der Erinnerung zu rücken. Das ersetzt keine Traumatherapie, ist aber für Trauerberatungen und in Trauergruppen ein gutes Instrument, Retraumatisierungen weitgehend zu vermeiden.  

Inhalt:

  • Wissensvermittlung über die Zusammenhänge zwischen Trauerprozessen und Psychotraumatisierung
  • Stabilisierungsübungen für Körper und Geist
  • Wissensvermittlung „Pendelnde Gesprächsführung“
  • Methodentraining
  • Live-Demonstration und Übungssequenzen in geschützten Dreiergruppen
  • Abgrenzung zur Traumatherapie 

Zielgruppe: erfahrene Trauerbegleiter*innen und alle psychosozialen Berufsgruppen 

Start:

Freitag, 12. November bis Samstag, 13. November 2021, jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 280 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Petra Rechenberg-Winter

Petra Rechenberg-Winter

Psychotherapeutin

Donnerstag, 16. September 2021, 10.00-18.00 Uhr

Leid kreativ wandeln –
biografisches Schreiben in Krisenzeiten

Petra Rechenberg-Winter, Psychotherapeutin, systemische Supervisorin, Poesietherapeutin, www.hisw.de

Es ist der persönliche Dialog auf der Zwischenwelt des Papiers, der es ermöglicht, existenziellen Eindrücken und schmerzhaften Erfahrungen eine Sprache zu geben und sich heilsam mit Erlittenem auseinanderzusetzen.

In der Fortbildung wird ein integrativer Ansatz vermittelt, der den Schreibprozess selbst und weniger das Produkt in den Mittelpunkt stellt. Anhand spielerischer Zugänge werden überraschende Formen der Selbstbegegnung ermöglicht. Erlebtes lässt sich autobiografisch in erweiterten Facetten erzählen oder fiktiv distanziert dargestellt bearbeiten.
Eingebettet in wissenschaftliche Erkenntnisse und schreibtheoretische Grundlagen bietet die Fortbildung Methoden der Expedition in die eigene Schreibwelt sowie für den Einsatz in der Trauerbegleitung und in Trauergruppen.
Darüber hinaus wird an Praxisbeispielen die Wirksamkeit des Schreibens erläutert.

Zielgruppe: Trauerbegleitende und Beratende (max. 18 Teilnehmende)

Start: 

Donnerstag, 16. September 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Anke Zylmann & Anna Rapacz

Anke Zylmann & Anna Rapacz

Trauerbegleiterinnen im Lotsenhaus

Donnerstag, 26. August 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Das Systembrett – neue Blickwinkel in der Trauerbegleitung

Anke Zylmann & Anna Rapacz, Trauerbegleiterinnen im Lotsenhaus

Wenn Trauernde eine Begleitung wünschen, befinden sie sich in einer schwierigen Lebensphase, die sie selbst nicht selten als ausweglos und festgefahren erleben.

Der Einsatz vom Systembrett in der Begleitung kann zu mehr Klarheit führen, Dynamiken im Beziehungssystem der/s Trauernden sichtbar machen und umfasst dabei die emotionale Dimension des Trauerprozesses.

Für die Trauernden entsteht mitunter ein AHA-Effekt, in dem unerwartet ein Perspektivwechsel gelingt. Dieser Erkenntnisgewinn vollzieht sich auf eine intensive, spielerische und haptische Art und Weise.

In unserem Workshop wird die Theorie mit der Praxis vereint. Die Umsetzung und das Ausprobieren des Systembretts stehen dabei im Vordergrund. Wichtig ist, dass beide Seiten – die Begleitende und die Erzählende – erfahren und erfühlt werden. So lässt sich der Transfer in die Begleitungspraxis leichter durchführen.

Zielgruppe: Begleiter*innen mit großer Basisqualifikation

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Start: 

Donnerstag, 26. August 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Inge Krause

Inge Krause

Systemische Therapeutin

Dienstag, 31. August 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Wenn Loslassen Sinn macht
Umgang mit belastenden Beziehungen

Inge Krause, Systemische Therapeutin

Loslassen ist out. Stattdessen werden Trauernde heute angeregt, ihren Verstorbenen einen stimmigen Platz im eigenen Leben zu geben. Das Integrieren hat das Loslassen abgelöst, was allenthalben zu Erleichterung führt: Viele Trauernde und Beratende erleben eine heilsame Kraft in der Integration. Mitunter hat dies zu Folge, dass Integration als neues Ziel eines gelungenen Trauerprozesses postuliert wird: Trauernde sollen unbedingt eine gute, stimmige Verbindung zu ihren Verstorbenen finden. Was aber, wenn die Beziehung schwierig oder ambivalent war? Wenn der Tod eines nahen Menschen als Befreiung erlebt wird? Wenn der Wunsch nach Distanz größer ist, als der nach Nähe und Versöhnung?

Ob übernommene Aufträge, einengende Rollen, Grenzverletzungen, ungeklärte Konflikte – belastende Verstrickungen können nach dem Tod weiterwirken und die Trauer bestimmen. Wir beschäftigen wir uns mit einigen möglichen Beziehungsstörungen und fragen: Wie kann Trauerarbeit unterstützen? Wo sind Grenzen und Möglichkeiten der Beratung?

Zielgruppe: Trauerbegleiter*innen sowie Mitarbeiter*innen in beratenden Berufen

Voraussetzung: Basiswissen Trauerbegleitung

Start:

Ersatztermin Dienstag, 31. August 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Peggy Steinhauser

Peggy Steinhauser

Leiterin Lotsenhaus

Zusätzlicher Präsenztermin:

Mittwoch, 1. September 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Einführung in die Trauerbegleitung

Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Trauer kann uns in allen denkbaren Lebenssituationen begegnen. Nicht erst der Tod eines geliebten Menschen, sondern auch Trennungen, Arbeits- oder Heimatverlust, der Verlust der eigenen Gesundheit oder andere Lebensveränderungen können Trauerreaktionen hervorrufen. So vielfältig wie Menschen sind, so unterschiedlich ist zuweilen auch ihr Trauererleben und ihr Umgang mit Verlusten.

Der Workshop bietet einen Einblick in das Verständnis von Trauerprozessen. Anhand persönlicher Erfahrungen der Teilnehmer*innen und anhand von Praxisbeispielen werden Trauerreaktionen und Strategien reflektiert. Darüber hinaus werden aktuelle Trauermodelle vermittelt und Möglichkeiten für die Begleitung trauernder Menschen aufgezeigt.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für die Themen Trauer und Trauerbegleitung interessieren und bereit sind, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zum Workshop beizutragen.

Der Workshop ist nicht zur Aufarbeitung eigener akuter Trauer geeignet!

Start:

Mittwoch, 1. September 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 140 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung – Grundstufe

Starttermin

  • Donnerstag, 9. September 2021, 10.00 – 18.00 Uhr
  • Freitag, 10. September 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Die Qualifizierung befähigt Sie in 6 Modulen zur Begleitung Erwachsener mit nicht-erschwerten Trauerprozessen und zur Co-Leitung von Gruppenangeboten. Sie richtet sich in erster Linie an psychosoziale Berufsgruppen sowie an ehrenamtlich Begleitende und Beratende. Die Qualifizierung umfasst 120 Unterrichtsstunden und vermittelt neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung in Einzelsettings auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden.

Die Grundstufe ist vom Bundesverband Trauerbegleitung e. V. anerkannt und kann durch die Teilnahme an der Aufbaustufe zur „großen Basisqualifikation“, die durch den BVT e. V. zertifiziert ist, erweitert werden.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz, Anke Zylmann und Gastreferenten

Zielgruppe: psychosoziale Berufsgruppen sowie ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Start

Modul 1:

Donnerstag, 9. September 2021, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 10. September 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Weitere Termine

Modul 2:

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 29. Oktober 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 3:

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 3. Dezember 2021, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 4:

Donnerstag, 13. Januar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 14. Januar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 5:

Donnerstag, 24. Februar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 25. Februar 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 6:

Donnerstag, 7. April 2022, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 8. April 2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Anmeldeschluss:  30. Juni 2021

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 1.500 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

Die Fortbildung ist ausgebucht. Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

» Zum Anmeldeformular

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