UNTERSTÜTZUNG FÜR
HIV-POSITIVE-MENSCHEN

UNTERSTÜTZUNG FÜR
HIV-POSITIVE-MENSCHEN

Unterstützung für HIV-Positive-Menschen

Aufwind ist im Rahmen der Psychosozialen Betreuung von HIV-positiven Menschen seit über 20 Jahren aktiv. Acht Sozialpädagogen*innen betreuen jährlich rund 40 Hamburger*innen, die HIV-positiv sind.

Viele Klienten von Aufwind benötigen Unterstützung bei der Bewältigung scheinbar ganz alltäglicher Anforderungen des Lebens. Unsere Mitarbeiter*innen sind da, wenn sie sich einsam oder isoliert fühlen und unterstützen beim Aufbau eines eigenen sozialen Umfelds. Unsere Betreuung versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe.

Wenn Sie einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren möchten oder Fragen zur Unterstützung
durch Aufwind haben, rufen Sie uns an.
Sie erreichen uns telefonisch Mo.-Fr. in der Zeit von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Tel. 040 – 38 61 10 55

Das Angebot von Hamburg Leuchtfeuer Aufwind:

  • Einzelbegleitung jeweils mehrere Stunden pro Woche nach individueller Absprache
  • Wir bieten Treffen in der eigenen Wohnung oder in unseren Räumlichkeiten
  • Wir unterstützen in psychischen Krisen und begleiten in schwierigen Lebensprozessen
    sowie bei einer Neuorientierung und Planung des Lebens
  • Wir begleiten und unterstützen Sie bei Behördengängen und Arztbesuchen
  • Gemeinsame Ausflüge, Besuche von Straßenfesten oder kulturellen Veranstaltungen
  • Wir unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.
    Alle persönlichen Daten werden vertraulich behandelt.

Wer finanziert die Betreuung bei Hamburg Leuchtfeuer Aufwind?

Die Soziale Betreuung für Menschen mit HIV ist eine Leistung der Freien und Hansestadt Hamburg. Grundsätzlich hat in Hamburg jeder Anspruch auf eine Soziale Betreuung, der die sozialrechtlichen Voraussetzungen nach § 54Abs.1 SGB XII in Verbindung mit § 55 Abs.1 und Abs.2 Nr.7 SGBIX erfüllt.

Die Kosten für die Betreuung übernimmt das jeweilige Sozialamt. In einem Erstgespräch klären wir die Voraussetzungen.

Welche Voraussetzungen für die Betreuung sind notwendig?

  • Gemeldet in Hamburg
  • Es liegt eine HIV-Infektion vor
  • Es besteht die Notwendigkeit einer sozialen Betreuung, die Entscheidung für das Angebot
    wurde freiwillig getroffen und es besteht die Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  • Bei Drogenkonsum muss die Teilnahme an einem Substitutionsprogramm gewährleistet sein

Unterstützung bei der Wohnraumsuche durch Hamburg Leuchtfeuer Aufwind

Neben den Angeboten von Hamburg Leuchtfeuer Aufwind bieten wir Unterstützung rund um die Wohnungssuche.

Die Wohnrauminfo ERREICHEN SIE MITTWOCHS VON 13.30 UHR BIS 16.30 UHR UNTER TELEFON 040 – 38 61 10 75 an.

Vier Fallbeispiele sollen unsere Arbeit verdeutlichen:

Frau X. aus Weißrussland, Anfang 30, wurde von ihrem Freund angesteckt. Sie lebt isoliert und ist aufgrund ihrer Geschichte psychisch sehr labil und ohne familiären Hintergrund. Sie hat keine Ausbildung und wartet im Frauenwohnheim auf die Zuweisung einer Wohnung.

Frau Z, 38 Jahre aus Ghana, mit 2 kleinen Kindern, sucht verzweifelt nach einer Wohnung. Sie lebt in einer Unterkunft, die sehr laut und nicht kindgerecht ist. Sie ist alleinerziehend und hat Angst mit ihrer Infektion geoutet zu werden. Das würde den Ausschluss aus ihrer afrikanischen Community bedeuten. Sie kann ganz gut deutsch sprechen, fühlt sich aber den Behörden nicht gewachsen.

Herr L, 61 Jahre , aus dem Iran, lebt seit 10 Jahren in Deutschland. Herr L. fühlt sich im falschen Körper und ist aus dem Iran geflüchtet, weil er dort wegen seiner Infektion und seiner „Andersartigkeit“ schlecht behandelt wurde.

Herr A., 32 Jahre alt, ist mit einer schweren Herpesinfektion ins Krankenhaus gekommen. Er wird auf HIV getestet und bekommt im Krankenhaus seine Diagnose mitgeteilt. Herr A. ist schockiert, versucht aber das Ergebnis zu ignorieren und trinkt. Er macht Schulden und verliert seine Arbeit. Er ist verzweifelt und weiß nicht, wie er aus der Situation herauskommen soll.

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